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Was die Mehrwertsteuersenkung für den Finanzvertrieb heißt

Um die Wirtschaft aus der Corona-Rezession zu holen, hat die Bundesregierung ein gigantisches Hilfspaket geschnürt. Dazu zählt, zeitweise die Mehrwertsteuer zu reduzieren. FONDS professionell ONLINE hat sich umgehört, wie Finanzberater und Vermögensverwalter damit umgehen.

Die Vermögensverwalter müssen an ihre Buchhaltung ran
Auch bei Kunden der unabhängigen Vermögensverwalter wird die Steuersenkung ankommen. „Die Vergütung wird als prozentualer Wert des verwalteten Vermögens festgelegt. Bei Rechnungserstellung wird diesem Wert der gesetzliche Mehrwertsteuersatz hinzugefügt“, erläutert Frank Engel, kaufmännischer Geschäftsführer des Verbands unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland (VuV).

Die Umstellung sei nicht mit großem Aufwand verbunden, meint Engel: „Im Portfoliomanagement- oder im CRM-System des Vermögensverwalters kann die Absenkung der Mehrwertsteuer schnell umgesetzt werden, da es sich um eine Grundeinstellung handelt, die dann für alle Kunden automatisch übernommen wird.“ Allerdings müsse auch der Vermögensverwalter als Unternehmer seine Buchhaltung anpassen – und das könne durchaus aufwändig sein.

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veröffentlicht am 18.06.2020